"25 Jahre Heidelberger Frühling" – Ausstellung und Soundinstallation

Konzept und Gestaltung mit Lydia Kähny und Thomas Rustemeyer

 

Heidelberger Frühling, 20. März – 18. April 2021

Universitätsplatz Heidelberg

 

25 Jahre Heidelberger Frühling! Dieses Jubiläum will gefeiert werden. Nach 25 Jahren liegt es nah, den größten Förderer des Festivals einzuladen, sein Publikum. Zum ersten Mal begleitet den Festivalkalender deswegen eine Ausstellung unter freiem Himmel, die es auch in diesen Zeiten möglich macht, das Jubiläum gemeinsam zu feiern.

Ein großer, grüner Lautsprecher vor der Alten Universität Heidelberg spielt in kurzen Intervallen Klangschnipsel aus dem Audioarchiv des Festivals ab. Zu hören sind Atmosphären aus den Zuschauer*innenräumen wie zum Beispiel Musiker*innen, die ihre Instrumente stimmen, ein stürmischer Schlussapplaus oder eine öffentliche Probe der Festivalakademie. Außerdem ertönen Schnipsel von Konzerten, die die musikalische Bandbreite des Festivals, von Klassik bis Techno, hörbar machen. Abends um 18:30 Uhr erklingen Live-Mitschnitte von besonderen Konzerten aus den vergangenen Jahren. Darüber hinaus lädt die Skulptur zur Interaktion ein, sie kann als Megaphon oder Fernrohr benutzt werden.

25 Fotopaneele auf dem Universitätsplatz zeigen die Festivalatmosphäre in all ihren Facetten. Intensive Kunstmomente aus unzähligen Konzerten mit den großen Stars der Klassikwelt wie Annette Dasch, Brigitte Fassbaender, Mirga Gražinytė-Tyla, Thomas Hampson, Jonas Kaufmann, Elisabeth Leonskaja, Igor Levit oder Jörg Widmann werden hier wieder sichtbar.

Grüne, runde Sitzpodeste laden die Ausstellungsbesucher*innen zum Verweilen, Zuhören und Beobachten ein.

 

www.heidelberger-fruehling.de

"Das Baubo Reenactment als Take Away"

Szenografie

Performance von Hanna Röhrich & Patricija Bronić

 

Im Rahmen des BodyLeaks Festival for Female Empowerment & Interconnection

24. April – 8. Mai 2021

Premiere: Samstag, 24. April 2021 (entfällt)
Zeitraumexit, Mannheim

 

Jede*r sollte ein bisschen mehr Baubo sein können, denn die Göttinnen unserer Zeit sind wir Menschen des Alltags. Im Rahmen des BodyLeaks-Festivals feiern die Performance-Künstlerinnen Hanna Röhrich & Patricija Bronić Premiere ihres Stückes Das Baubo Reenactment als Take Away. In einer partizipativen Performance suchen sie nach einer zeitgenössischen Übersetzung für den altgriechischen Baubo-Mythos. Eine ästhetische Annäherung an feministische Themen – vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis hinein in eine utopische Zukunft.

 

www.bodyleaks.de

Mitgliederausstellung im Badischen Kunstverein

Digitale Mitgliederausstellung 2020
www.bkv-mitgliederausstellung.de
Online ab: Sonntag, 20. Dezember 2020

"Performing Family" – Junges Nationaltheater Mannheim

Bühne und Kostüm
Premiere: 10. Oktober 2020

 

Was ist mir wichtig? Wer ist mir am nächsten? Wo komme ich her? Wo will ich hin? Und wieso sind die irgendwie immer dabei? Familie. Hat man das oder wird man das? Wohl jede*r mag unterschiedliche Erfahrungen und Wünsche haben, wenn es um Familie geht. In den letzten Monaten wurden viele von uns massiv auf sie zurückgeworfen oder haben sie sehr vermisst. Und wie auch immer sie im persönlichen Falle aussieht, eine Tatsache verbindet uns: Wir sind alle geboren und haben alle eine Auseinandersetzung mit der Konstruktion Familie. Ob mit den leiblichen Eltern, Wahleltern, Wahlfamilien aus Freund*innen und Seelenverwandten oder auch der klaren Entscheidung gegen die aktive Teilhabe am Familienleben.

Das künstlerische Team um die Theatermacherin Wera Mahne hat Menschen aller Altersgruppen gebeten, davon zu erzählen, was sie mit Familie verbinden. Aus den geführten Gesprächen und den geteilten Geschichten entsteht nun eine Stückentwicklung, die danach fragt, was Familie bedeutet, wie Familie definiert sein könnte. Wie freiwillig und unfreiwillig sind die Zusammenschlüsse mit den Menschen, die uns prägen? Mit denen wir vielleicht den Namen, das Aussehen und die Geschichte teilen? Mit Schauspiel, Video und O-Tönen nimmt die Produktion die Diversität von Familiengeschichten und -modellen in den Blick und will nicht nur die eine Familiengeschichte erzählen, sondern viele Perspektiven hör- und sichtbar machen.

 

 

Regie: Wera Mahne

Video: Declan Hurley
Dramaturgie: Annalena Küspert   
Kunst & Vermittlung: Annika Mayer   
Regieassistenz: Thomas Paul Mayer   
Regiehospitanz: Lennart Aufenvenne
Mit: Sebastian Reich, Kübra Sekin, Jana Zöll

Übersetzung in die deutsche Gebärdensprache: Tamara Miehlbradt, Ulla Klinkhart

Termine:

Do, 03.12.2020, Uhrzeit folgt
Sa, 05.12.2020, 16.00 Uhr