"[ˈʃprɛçn̩ ]" – Junges Nationaltheater Mannheim

Kostüme, Mitarbeit Raum und Mitarbeit Sound
Premiere: 18. Oktober 2019, 18:30 Uhr

Derzeit gibt es keine Termine.


Uraufführung von und mit Onur Ağbaba, Wicki Bernhardt, Patricija Katica Bronić und Tümay Kılınçel

Der Raum blubbert und gluckst. Leise raschelt ein großer Wurm. Der Wurm wächst und wächst und wird am Ende zu einem Tunnel. Zwei Menschen kriechen daraus hervor und beginnen den Raum zum Klingen zu bringen: Es schleimt und platscht und seufzt und grölt - ganz zart. Während sich der Raum nach und nach mit Leben, Geräuschen, Menschen und Interaktion füllt, kommt doch das erste Wort erst spät in diese Landschaft. Und wenn es kommt, dann beginnt es die eigenen Bedeutungen zaghaft und spielerisch zu hinterfragen. Dinge werden umbenannt, Worte lassen Leerstellen entstehen, Sätze werden zu Klängen, Sitzbänke zu Buchstaben und Selbstbeschreibungen zur Selbstermächtigung. Und während sich der Raum dreht, trifft sich das Publikum und der Buchstabenwolke und die ÅBÇ‘s, وŞØ,‘s, ÑพЯ‘s, ÚŁש’s werden aus einer neuen Perspektive sichtbar.

»[ˈʃprɛçn̩ ]« ist ein Stück für alle, die die Neugierde besitzen den merkwürdigen Gegenstand Sprache zu erkunden. Sprache als Sammelbecken von Ausdrucksmöglichkeiten, Austausch und verbindendes Mittel. Aber auch als System des Ausschlusses, der Gewalt und der Unterdrückung. Denn als ein Code, der die Menschen verbindet, hat Sprache die Kraft zu kreieren, sichtbar zu machen, zu verschweigen, zu wahren und auch zu erzwingen. »[ˈʃprɛçn̩ ]« ist sachte, leise, irritierendend, poetisch und vielstimmig. Und am Ende steht die Aufforderung die Dinge zu benennen - in welchem Sprachcode auch immer: Was wolltest Du schon immer einmal sagen?

 

www.nationaltheater-mannheim.de

"Privatleben" – Theaterhaus G7 Mannheim

Bühne und Kostüme

Premiere: 26. September 2019, 20 Uhr

Für die nächsten Monate sind keine Vorstellungen vorgesehen.

 

Stück von Ulrike Syha

 

Lutz Ackermann hat sein Privatleben abgeschafft. Ereignisreich war es ohnehin nie, da lassen sich die frei gewordenen Energien gewinnbringender investieren. In was, muss noch entschieden werden, denn beruflich zeichnet sich keine bemerkenswerte Karriere ab. Die Karriere von Karla hingegen wird von einem Überschuss an Privatleben nachhaltig gebremst. Dabei ist es wirklich illusorisch, dass Rainer, ihr Chef, mit dem sie seit Jahren eine Affäre hat, ihretwegen seine Frau verlässt.

Lutz und Karla begegnen sich als Fremde in einem ICE, landen in derselben Provinzstadt, später im selben Provinzimbiss und schließlich im selben Provinzhotel-Bett. Eine Reise in den Bahn- hof der Ehe?

 

 

Mit: Mirjam Birkl, Matthias Hecht, Sina Peris, Vincenzo Tatti, Maximilian Wex
Regie: Inka Neubert
Musik: Pascal Wieandt

 

www.tig7.de

Städtelabor Performing Arts Festival Berlin

28. Mai – 2. Juni 2019

Teilnahme am Residenz-Stipendium Städtelabor des Performing Arts Festival Berlin

www.performingarts-festival.de

Leipziger Hörspielsommer 2018 und 2019, 3. Hörspiel-Manuskriptwettbewerb

2018 wurde mein Text Frankierter Rückumschlag – Ein Lied für zwei Personen, Drucker und Reißwolf in der Shortlist der 10 besten Manuskripte des 3. Hörspiel-Manuskriptwettbewerbs des Leipziger Hörspielsommers gewählt. Die 10 ausgewählten Texte wurden während des Wintersemesters 2018/2019 von Studierenden der Studiengangs Experimentelles Radio der Bauhaus Universität Weimar umgesetzt. Beim Leipziger Hörspielsommer 2019 wurden die Hörspiele präsentiert und die drei besten Umsetzungen, sowie die drei besten Manuskripte prämiert. 

 

H ö r s p i e l s o m m e r   2 0 1 9

Freitag, 12. Juli 2019, 18 Uhr

3. Hörspiel-Manuskriptwettbewerb

Frankierter Rückumschlag. Ein Lied für zwei Personen, Drucker und Reißwolf

Manuskript von Felicitas Wetzel, in drei Fassungen produziert von (1) Laila Gerhardt, (2) Nadine Jachmann, (3) Julia Schneider

 

H ö r s p i e l s o m m e r   2 0 1 8

Freitag, 13. Juli 2018, 18 Uhr

Szenische Lesung der 10 ausgewählten Texte der Shortlist

 

Eine Frau und ein Mann sitzen sich gegenüber. Auf dem Schreibtisch ein Drucker und ein Reißwolf. Die Dialoge spiegeln auf rhythmisch skurrile Art den Büroalltag der Vier wider.

 

www.hoerspielsommer.de